Kurze Antwort:
Bei einem Liquiditätsengpass müssen Unternehmen kurzfristig ihre Zahlungsfähigkeit sichern. Das gelingt durch konsequentes Forderungsmanagement, Kostenkontrolle, Verhandlung von Zahlungszielen und – falls notwendig – durch den Einsatz kurzfristiger Finanzierungslösungen wie Factoring.
Sie sind direkt betroffen? Was jetzt konkret tun?
Wenn bereits Zahlungen gefährdet sind, sollten Sie sofort:
1. Offene Forderungen priorisiert einziehen
2. Fällige Verbindlichkeiten neu strukturieren
3. Nicht zwingende Ausgaben pausieren
4. Kurzfristige Liquiditätsinstrumente prüfen
Je früher Sie reagieren, desto größer bleibt Ihr finanzieller Handlungsspielraum.
Es kann jedes Unternehmen treffen: Ein Liquiditätsengpass. Besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage geraten immer mehr Betriebe in finanzielle Schwierigkeiten. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland bleibt auf einem hohen Niveau: Für das Jahr 2025 wurden rund 23 900 Unternehmensinsolvenzen erwartet und registriert – ein Anstieg von etwa 8,3 % gegenüber 2024 und der höchste Stand seit über einem Jahrzehnt. Auch die Perspektiven für 2026 sehen nicht gut aus: Bereits im Dezember 2025 zeigte der Ifo-Geschäftsklimaindex, dass Unternehmen zunehmend pessimistisch auf die kommende wirtschaftliche Entwicklung blicken. „Ein Viertel der deutschen Unternehmen rechnet im Jahr 2026 mit einer schlechteren Geschäftslage“, berichtet das ifo-Institut auf Basis seiner jüngsten Konjunkturumfrage im Dezember 2025.
Die Ursachen sind vielfältig – ausbleibende Zahlungen von Kunden, hohe Energiekosten und wirtschaftliche Unsicherheiten führen dazu, dass Unternehmen zunehmend unter Druck geraten. Ein Liquiditätsengpass kann sich schnell zu einer bedrohlichen Krise entwickeln. Wenn Kunden nicht zahlen, wird es schwer, selbst den eigenen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Doch es gibt Wege, dieser Abwärtsspirale zu entkommen und Liquiditätsprobleme gezielt zu vermeiden.











