Was ist Leasing?

Leasing ist eine Finanzierungsmethode, die im Grunde ähnlich funktioniert wie ein Mietvertrag. Dabei wird ein Leasingobjekt von einem Leasinggeber finanziert und gegen Zahlung einer monatlichen Rate an einen Leasingnehmer bzw. Sie als Kunde übergeben. Das Leasingobjekt verbleibt üblicherweise im Eigentum des Leasinggebers.

Im Gegensatz zu einem Mietvertrag wird in der Regel eine Anzahlung - die sogenannte Leasingsonderzahlung - als Einmalzahlung vom Leasingnehmer geleistet. Leasing ohne Anzahlung ist ebenfalls möglich und insbesondere im Bereich Autoleasing gängige Praxis.

So funktioniert Leasing!

Kurz gesagt: Als Leasinganbieter übernehmen wir die Anschaffungskosten und Sie als Kunde können das Investitionsobjekt - zum Beispiel einen Neuwagen - dann uneingeschränkt nutzen. Nach Ablauf des Leasingvertrags geht der Gegenstand wieder an uns als Leasinggesellschaft zurück und kann von Ihnen oder einem Dritten käuflich zum kalkulierten Restwert erworben werden. Vorteil: Als Leasingnehmer können Sie sich flexibel dem technologischen Wandel anpassen, ohne jeweils teure Anschaffungskosten riskieren zu müssen. Zudem erwirtschaften Sie mit dem Leasingobjekt im Bestfall während der gesamten Laufzeit die nötigen Einnahmen zur Deckung der Leasingrate.

Was ist Leasing Erklärung

Diese Leasingarten und Leasingverträge gibt es

Nachfolgend stellen wir Ihnen die wichtigsten Leasingvertragsarten vor:

  • Vollamortisationsvertrag: Diese Form der Finanzierung bietet eine feste Vertragslaufzeit sowie festgelegte, planbare Raten. Mit den monatlichen Raten werden die Gesamtkosten des Leasinggebers über die Vertragsdauer vollständig amortisiert. Nach Ende der Vertragslaufzeit haben Sie mehrere Optionen. Egal, ob Sie einen Neuwagen, eine Photovoltaikanlage oder Baumaschinen geleast haben, können Sie den Vertrag bei Bedarf beispielsweise zu einer vergünstigten Leasingrate verlängern.
  • Teilamortisationsvertrag: Diese auch als Restwertleasing bekannte Art der Finanzierung führt nicht zu einer Vollamortisierung beim Leasingunternehmen. Die vereinbarten monatlichen Leasingraten decken also nicht die Gesamtkosten der Leasinggesellschaft - es bleibt ein Restwert am Ende der Vertragslaufzeit. Wie beim Vollamortisationsvertrag eröffnen sich Ihnen nach Ablauf des Vertrages mehrere Möglichkeiten. Unter anderem kann das Leasingobjekt von einer dritten Person gekauft, von Ihnen zurückgegeben oder der Vertrag auf Basis der Restkalkulation verlängert werden.
  • Kündbarer Leasingvertrag: Mit dieser Vertragsart sind Sie flexibel und können schnell auf Veränderungen reagieren. Sie können die Finanzierung zu vereinbarten Zeitpunkten gegen eine zu Vertragsstart festgeschriebene Abschlusszahlung kündigen und so immer in Einklang mit Ihren betrieblichen Anforderungen agieren.
  • Sale-and-lease-back: Bei dieser Leasingvariante erwirbt die Leasinggesellschaft das Leasingobjekt vom zukünftigen Leasingnehmer und schließt mit ihm einen anschließenden Leasingvertrag. Ihre Vorteile dabei: Sie gewinnen zusätzliche Liquidität aus Investitionen bzw. Auszahlungen, die Sie in der Vergangenheit bereits getätigt haben und können die monatlichen Raten zusätzlich steuerlich geltend machen.
  • Kilometerleasing: Sie möchten einen Firmenwagen leasen? Dann kann das Kilometerleasing eine clevere Vertragsgestaltung sein. Unabhängig davon, ob Sie sich für einen BMW-Neuwagen, einen Mercedes-Benz oder einen Audi e-tron entscheiden, der Kilometerleasingvertrag orientiert sich an einer vorab kalkulierten Kilometerzahl. Überschreiten die gefahrenen Kilometer die Kalkulation, muss ein Aufpreis bezahlt werden. Wird die Laufleistung jedoch unterschritten, erhalten Sie eine Vergütung pro 1.000 Kilometer Minderleistung.
  • Anschluss-Leasing-Vertrag: Sie haben zum Beispiel einen Leasingvertrag für einen Neuwagen abgeschlossen und nähern sich nun dem Laufzeitende. Wenn Sie das Auto weiternutzen möchten, können Sie nun einen Anschlussvertrag abschließen und das Kraftfahrzeug zu deutlich günstigeren Raten weiter leasen.

 

Entdecken Sie hier weitere Leasingarten, die Ihnen abcfinance bietet!

    Die Leasing-Vorteile im Überblick

    IHRE VORTEILE

    Passgenaue Finanzierungsalternative

    Bei unseren Leasingangeboten bestimmen Sie selbst, welches Investitionsgut Sie wann von welchem Händler oder Lieferanten anschaffen wollen

    Schaffung von Liquiditätsspielräumen

    Als Leasinggesellschaft übernehmen wir die Finanzierung. Sie vermeiden hohe Anschaffungskosten, denn Sie zahlen lediglich die günstigen, monatlichen Raten

    Erhöhung der Planungssicherheit

    Die Anzahlung, die Höhe der Leasingrate und die Laufzeit des Vertrags stehen von Anfang an fest

    Steigerung der Flexibilität

    Wir als Leasinginstitut werden juristisch Eigentümer des Leasinggegenstands

    Steuervorteile

    Leasingraten sind als Betriebsausgaben steuerlich sofort und voll abzugsfähig

    Leasen macht modern

    Sie sind flexibel im Hinblick auf die Anwendung neuer Technologien und können sich daher schnell den wandelnden Marktverhältnissen anpassen

    Häufige Fragen zur Finanzierung mit Leasing!

    Wann sind die Leasingraten fällig?

    Die Leasingraten werden monatlich, auf Ihren Wunsch hin auch vierteljährlich gezahlt. Um Ihnen die Liquiditätsplanung zu erleichtern, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Fälligkeitstermin auf den 1. oder den 15. des Monats zu legen.

    Neuwagen, Gebrauchtwagen, Maschinen und Co.: Welche Objekte kann ich bei der abcfinance leasen?

    abcfinance finanziert grundsätzlich alle Mobilien, von Geschäftsfahrzeugen über Maschinen bis zur Bürokommunikation. Bei der Wahl Ihres Leasingobjekts sind Sie nicht an eine bestimmte Marke gebunden, denn mit abcfinance leasen Sie herstellerunabhängig.

    Der Leasingvertrag
    Das müssen Sie wissen!

    Wer zahlt Service und Reparaturen?

    Das Leasingobjekt verbleibt im Eigentum des Leasingunternehmens und dementsprechend sind der Service und die Reparaturen zu regeln. Es besteht sowohl die Möglichkeit dieses in einem Full-Service Paket zu integrieren, als auch in die Pflicht des Leasingnehmer zu übergeben. In diesem Fall trägt der Leasingnehmer zwar die Kosten, die monatlichen Kosten in Form der Leasingrate werden aber preiswerter. Beim Gewerbeleasing bietet sich hingegen in den meisten Fällen an, den Service wie auch die Reparaturen als Full-Service zu realisieren, da diese Kosten dann – genau wie die Leasingrate – steuerlich absetzbar sind und aus dem laufenden Einnahmen generiert werden können. Übrigens: Mit abcfinance erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Leasing-Vorhaben flexibel und entsprechend Ihrer Möglichkeiten zu realisieren. Sprechen Sie uns einfach darauf an!

    Wer zahlt die KFZ-Steuer?

    Beim Fahrzeug-Leasing werden die KFZ-Steuern in der Regel vom Leasingnehmer entrichtet, da dieser auch der Halter des Fahrzeugs ist. Die Steuer richtet sich dabei wie gewohnt nach der jeweiligen Schadenfreiheitsklasse sowie nach der Regionalklasse des Fahrzeugs. Letzteres ist ein Risikomerkmal zur Berechnung der Versicherungsprämie für die Kfz-Haftpflichtversicherung und Kaskoversicherung.

    Welche Versicherungen sind notwendig?

    Erfahrene Experten raten meist zu einer Vollkaskoversicherung, selbst wenn diese laut Leasingvertrag nur optional ist, da ein Totalschaden oder eine starke Beschädigung sonst zu einem finanziellen Fiasko werden können.

    Wer zahlt die Versicherung für Maschinen oder die KFZ-Versicherung?

    Auch hier gilt, dass die Versicherung eines Leasingguts generell dem Leasingnehmer obliegt. Da das Leasingobjekt bis zum Abschluss der Finanzierung im Eigentum des Leasinganbieters bleibt, muss der Kunde auch für eventuelle Schäden aufkommen – eine preiswerte aber gleichwohl gute Versicherung ist also die richtige Investition.

    Was ist eine GAP-Versicherung (GAP-Deckung)?

    Die GAP-Versicherung wird vor allem im Fahrzeug-Leasing abgeschlossen. Sie stellt sicher, dass bei einem Unfallschaden eines geleasten Fahrzeugs die Finanzierungslücke geschlossen wird. Durch die Versicherung wird die Differenz zwischen dem von der Vollkaskoversicherung bezahlten Betrages und den noch offenen Leasingraten beglichen.

    Gibt es Leasing auch ohne Anzahlung?

    Generell orientiert sich das Prinzip des Leasings an der Miete eines Gegenstands. Dementsprechend ist ein Leasing ohne Anzahlung prinzipiell immer möglich, da die Anzahlung dabei nichts anderes als eine Vorauszahlung auf die gesamte Vertragslaufzeit ist. Fällt diese Anzahlung in beiderseitigem Einvernehmen weg, steigt notgedrungen auch die monatliche Leasingrate. Denn wie auch immer die Zahlungen abgeleistet werden – sie müssen die Abnutzung des entsprechenden Leasingobjekts widerspiegeln. Wichtig: Wer dabei mit vermeintlich niedrigen Leasingraten auf ein Schnäppchen hofft, zahlt am Ende drauf. Hierbei hilft ein nüchterner Blick auf die Anschaffungskosten, die man mit dem Leasingvertrag zu umgehen sucht – die aber dafür vom Leasingdienstleister geleistet werden – und nicht zuletzt die Wahl eines seriösen Partners. abcfinance bietet Ihnen hierbei stets die richtige Beratung auf Augenhöhe. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Blog-Artikel

    Kann man auch gebrauchte Objekte leasen?

    Insbesondere für bestimmte gebrauchte Fahrzeuge oder Maschinen ist das Leasen eine ideale Finanzierungsalternative. Wichtig ist hierbei der passende Finanzierungspartner – in diesem Fall ein unabhängiger Finanzierungspartner wie abcfinance. Enorme Vorteile entstehen insbesondere bei Maschinen und Fahrzeugen, die keinem größeren technologischen Wandel unterzogen sind und die weiterhin tadelslos funktionieren. Hier wirkt sich der niedrigere Anschaffungspreis auf eine deutlich reduzierte Leasingrate aus. Ein versierter Leasingdienstleister mit ausreichenden Branchenkenntnissen kennt sich zumeist mit den zu finanzierenden Objekten aus und kann bei einem Gebrauchtleasing beraten. Große Potentiale ergeben sich auch für junge Unternehmen: Eine gebrauchte IT-Ausstattung oder Firmenflotte kann hier der optimale und manchmal einzige gangbare Weg zu einem soliden Businessplan sein. Dies gilt auch für viele Bereiche der verarbeitenden Industrie und bei Werkzeugmaschinen. Ein waches Auge und ein eingehendes Gespräch mit Ihrem Leasinganbieter können hier der erste Schritt zu einer gewinnbringenden Investition sein.

    Was ist der Unterschied zwischen operativem Leasing und Finanzierungsleasing?

    Im Bereich des Leasings gibt es eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen operativem Leasing und Finanzierungsleasing. Hierbei unterscheiden sich die beiden Varianten hauptsächlich durch ihre Laufzeit und dem generellen Anlass des Leasings. Beim operativen Leasing gibt es zumeist keine oder nur eine sehr kurze Grundlaufzeit des Leasingvertrags sowie flexible Kündigungsmöglichkeiten für Leasingnehmer und Leasinggeber. Der Hintergrund: Beim operativen Leasing geht es vorrangig darum, das Leasingobjekt zu nutzen und im Zweifelsfall flexibel zurückgeben zu können. Das Leasingunternehmen finanziert das Objekt dabei nicht durch den ersten Leasingnehmer, sondern durch eine Reihe aufeinanderfolgenden Leasingnehmer. Dies ist häufig bei Baumaschinen oder Fahrzeugflotten der Fall. Somit eignen sich insbesondere kurzfristige und zeitlich begrenzte Anschaffungen für operative Leasingmodelle. Ein Eigentumserwerb zum Ende der Leasingdauer wird dabei nicht angestrebt. Beim Finanzierungsleasings ist dies anders: Hier liegt der Hauptzweck des Leasings im Eigentumserwerb durch die sogenannte Vollamortisation oder durch die Teilamortisation, bei der sich die Leasingfirma ein Andienungsrecht vorbehält.

    Was ist das Andienungsrecht?

    Das Andienungsrecht ist eine Vereinbarung im Rahmen des Leasingvertrags und regelt das Recht des Leasinggebers, dem Leasingnehmer das geleaste Objekt nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit zum kalkulierten Restwert zum Kauf anzubieten – in diesem Fall also anzudienen. Dies bedeutet, dass der Kunde zum Kauf des Leasingobjekts verpflichtet ist, wenn eben dieses Andienungsrecht vereinbart wurde. Für den Leasinggeber ist dieses Recht in der Regel nur eine Option und keine Verpflichtung. Der Leasinggeber hat auch die Möglichkeit, das Leasingobjekt auf dem freien Markt zum bestmöglichen Preis anzubieten. Das Andienungsrecht ist nur bei der Teilamortisation relevant, da bei es bei der Vollamortisation per Definition keinen Restwert gibt.

    Was ist Null-Leasing?

    Beim Null-Leasing handelt es sich weniger um einen finanztechnischen Begriff als vielmehr eine Marketingstrategie von Herstellern, die den Absatz erhöhen soll. Die Null suggeriert dabei ein besonders gutes Geschäft, bei dem entweder keine Zinsen oder keine Anzahlung verlangt werden. Tatsächlich ist es aber wie bei den meisten Lockangeboten: Wirklich umsonst ist hier nichts. Auch beim Null-Leasing wird sowohl die Abnutzung des Leasingobjekts als auch der Gewinn der Leasingfirma in irgendeiner Form eingepreist – dies ist schließlich das Geschäft. Wer zu einem vernünftigen und realistischen Preis leasen möchte, wird sich deshalb besser mit einem seriösen und erfahrenen Leasingdienstleister auseinandersetzen. Gerade im Bereich des gewerblichen Leasings ist das die langfristig sinnvollere Option.

    Diese 8 Fragen sollten Sie sich stellen, bevor Sie Leasing Angebote einholen

    Um die Anforderungen an Ihren Leasingvertrag und eine Leasinggesellschaft feststellen zu können, sollten Sie sich zuvor eine Reihe von Fragen beantworten und das Leasingangebot dann daraufhin abklopfen.

    • Welches Leasingobjekt passt zu mir oder meinem Unternehmen?
    • Welche Innovationszyklen hat das betreffende Objekt und wie schnell möchte ich eventuell wieder auf ein neues Modell umsteigen?
    • Wie lange möchte ich das Leasingobjekt finanzieren?
    • Gibt es zu dem betreffenden Objekt bestimmte Serviceleistungen, die ggf. direkt mit in den Vertrag aufgenommen werden sollten?
    • Habe ich bei meinen Einnahmen saisonale Schwankungen?
    • Möchte ich eine Anzahlung leisten, lieber einen Restwert haben oder beides?
    • Möchte ich das Objekt nach Ablauf der Grundlaufzeit behalten oder zurückgeben?
    • Gibt es einen Finanzierungsanbieter, der sich in meiner Branche auskennt und bei dem ich speziell angepasste Vertragsmodelle zur Auswahl habe?

    10 Tipps, mit denen Sie den passenden Leasinganbieter finden

    1. Prüfen Sie bankenunabhängige Anbieter
    2. Achten Sie auf Mittelstandserfahrung und Branchenkenntnis
    3. Gesicherter Refinanzierungshintergrund
    4. Expertise und Nachhaltigkeit
    5. Auswahl eines inländischen Partners
    6. Angebot ergänzender Finanzierungsinstrumente
    7. Fester Ansprechpartner beim Leasinganbieter
    8. Achten Sie auf Herstellerunabhängigkeit
    9. Wählen Sie einen Anbieter, der einen flexiblen Leasingrahmen bietet
    10.  Langjährige Erfahrung ist ein Qualitätsmerkmal

    Downloaden Sie hier eine ausführliche Beschreibung aller Tipps und Tricks, die Ihnen helfen werden, die richtige Leasinggesellschaft zu finden!

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