Liquidität gibt Freiheit, Sicherheit und Perspektiven. Die Verfügbarkeit von freien Mitteln entscheidet über Erfolgschancen, Krisenfestigkeit und Zukunftsaussichten. Sie beeinflusst, ob Sie selbstbestimmt handeln, Ihre Ziele verwirklichen und wachsen können. Liquide zu sein bedeutet für Unternehmer, durchatmen zu können und Luft nach oben zu haben.

Doch was, wenn die flüssigen Mittel nicht mehr ausreichen und Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können? Liquiditätsengpässe können gravierende Folgen haben und führen nicht selten in einen Teufelskreis. Und auch wenn ein Liquiditätsüberschuss im Vergleich zur Zahlungsunfähigkeit eher ein Luxusproblem ist, eine zu hohe Liquidität ist kontraproduktiv und geht zulasten der Rentabilität.

Wissen Sie, wie liquide Ihr Unternehmen ist? Oder wie sinnvoll eine Kapitalbeschaffung aus Ihrem eigentlichen Leistungsprozess sein kann? Häufig gilt es nur den richtigen Hebel in Gang zu setzen, beispielsweise durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen, die unternehmensspezifisch aufeinander abgestimmt werden sollten. Und plötzlich wird sie klar und deutlich: Die Erkenntnis darüber, wie hoch die Liquidität tatsächlich ist.

Nicht genug oder zu viel – Wann stimmt die Balance von Liquidität?

Unternehmen gelten als liquide, wenn sie in der Lage sind, ihre finanziellen Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen. Da jedoch Rechnungen und Verbindlichkeiten nicht nur im Hier und Heute existieren, ist es wichtig, auch die Zahlungsfähigkeit von morgen und übermorgen im Blick zu behalten. Die Kunst besteht darin, die flüssigen Mittel bedarfsgerecht auszutarieren.

Alles im Fluss: Liquidität im Gleichgewicht

Sie sind in der Lage, heute und in Zukunft alle laufenden Kosten wie Löhne, Energieversorgung, Versicherungen, Fuhrpark, etc. zu bezahlen? Glückwunsch! Ihr Unternehmen gilt als solvent. Ihnen bleibt nach Zahlung aller Forderungen ein Gewinn? Dann wirtschaftet Ihr Unternehmen rentabel.

Mehr Ebbe als Flut: Liquidität im Ungleichgewicht

Es kommt nicht selten vor, dass Unternehmen trotz Gewinns insolvent sind. Warum? Gewinne müssen versteuert werden, aber das Geld beispielsweise aus offenen Rechnungen fließt nicht zwangsläufig zum selben Zeitpunkt. Ein Engpass kann weitreichende Folgen haben. Verfehlte Zahlungsziele bei Lieferanten bedeuten häufig, dass ausgehandelte Rabatte gestrichen werden oder nur noch gegen Vorkasse geliefert wird. Das belastet die Liquidität zusätzlich und verschlechtert die Bonität. Verzug gilt grundsätzlich als Negativmerkmal. Daher gilt: unverzüglich gegensteuern!

Überfluss? Zu liquide ist nicht gewinnbringend

Optimal ist die Höhe der Liquidität, wenn sie ausreicht, die fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Etwas Luft nach oben ist natürlich sinnvoll. Das Gegenteil ist bei zu hohen freien Mitteln der Fall, wenn eine sogenannte Überliquidität vorherrscht. Ihre Liquidität zahlt sich aus, wenn Sie in Aufträge und Zukunftsperspektiven investieren. Würden Sie bei Ihrer Bank mehr dafür bekommen, könnten Sie Ihre unternehmerischen Aktivitäten einstellen.

Zwischen Hoch und Tief: Balance finden

Mit den richtigen Finanzierungsinstrumenten kann die Liquidität in Balance gehalten werden. Leasing und Factoring sichern das Eigenkapital und ermöglichen Investitionen zum richtigen Zeitpunkt.

Dynamik statt Stillstand – Unsere Definition von Liquidität

Liquidität steckt in jedem Unternehmen. Ob im Fuhrpark, in Maschinen, in der Digitalisierung oder in Geschäftsvorgängen und Vereinbarungen. Wichtig ist, sie zu erkennen und wieder flüssig werden zu lassen. Dynamisches Handeln ist gefragt, um sich auch für eine ungewisse Zukunft zu wappnen. Alternative Finanzierungsformen können neue Wege ebnen, liquide Mittel zu generieren und dienen als ein weiteres Standbein für agiles Wirtschaften. Insbesondere Factoring und Leasing bieten Lösungen für aktuelle Herausforderungen und setzen auf die innere Stärke Ihres Unternehmens unabhängig von äußeren Kapitalgebern.

Wichtig zu wissen: Gerade in schwierigeren Unternehmensphasen bekommen alternative Finanzierungen wie Leasing oder Factoring eine besondere Relevanz. Sie stellen das zu finanzierende Objekt stärker in den Vordergrund und die eigentliche Bonität des Kreditnehmers rückt ein Stück in den Hintergrund.

Mit Leasing finanzielle Investitionen verwirklichen

Dank innovativer Produktentwicklungen gibt es kaum ein Wirtschaftsgut, das sich nicht per Leasing anschaffen lässt. Dabei ist Leasing mehr als eine reine Finanzierungsalternative. Viele ergänzend angebotene Dienstleistungen wie Reparaturen, Schadensmanagement, Inspektion, Wartung und weitere Services reduzieren Ausfallzeiten und erleichtern die Nutzung der geleasten Güter über den kompletten Lebenszyklus. Das schafft Freiräume für Ihr Kerngeschäft.

 

Die Vorteile von Leasing: 

  • Schonung der Liquidität 
  • Kostentransparenz und -planbarkeit 
  • Investitionsmöglichkeiten trotz geringem Budget 
  • Erhaltung der Bank-Kreditlinie 
  • Bilanzneutral und steuerlich von Vorteil 
  • Einfache Vertragsgestaltung

 

Jetzt passgenaue Leasinglösungen entdecken

Mit Factoring die eigene Liquidität verbessern

Verkaufen Sie Ihre Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen und erhalten Sie sofortige Liquidität unmittelbar aus Ihren Außenständen. Factoring ist weit mehr als eine Form der Unternehmensfinanzierung: Neben sofortiger Umwandlung von bisher bloßen Forderungen in Liquidität bietet Factoring umfassenden Schutz vor Forderungsausfällen und beinhaltet - falls gewünscht - die Übernahme des Forderungsmanagements inklusive Mahn- und Inkassowesen.

Die Vorteile von Factoring:

  • Sofortige Liquidität statt hoher Außenstände
  • Verlässliche und sichere Finanzplanung
  • Größerer finanzieller Handlungsspielraum
  • Längere Zahlungsziele gegenüber Debitoren
  • Schutz vor Zahlungsausfällen 
  • Entlastung des Debitorenmanagements
  • Erhöhung der Eigenkapitalquote
  • Besseres Rating durch optimierte Bilanzstruktur
  • Optimierung wichtiger Working-Capital-Kennzahlen
  • Nutzung von Skontierungs-, Rabatt- und Boni-Möglichkeiten 
  • Unabhängigkeit von Banken

Unsere Empfehlung bei Engpässen: Gegenmaßnahmen ergreifen

Ursachen für einen finanziellen Engpass gibt es viele. Zu den häufigsten Gründen zählen:  

  • Verspätete Zahlungseingänge  
  • Forderungsausfälle  
  • Steuernachzahlungen  
  • Zu wenig geschriebene Rechnungen  
  • Zu hohe Tilgungsraten für Kredite

Natürlich gibt es viele weitere Gründe, warum finanzielle Mittel im Unternehmen knapp werden. Beispielsweise defizitäre Standorte oder Geschäftsbereiche, zu geringe Margen, zu hohe Privatentnahmen oder ein Überhang an Personal. Die obigen genannten Ursachen lassen sich mit geeigneten Maßnahmen relativ leicht lösen. Wir bieten Ihnen diverse Leistungen, mit denen sich die Ursachen für einen Liquiditätsengpass schnell und nachhaltig beheben lassen. Dazu zählen insbesondere Factoring und Leasing. So lassen sich die Folgen einer nicht solventen Situation zuverlässig vermeiden.

Das leistet abcfinance für Ihre Liquidität

Mit unseren Leasingangeboten bleiben Sie liquide. Statt hoher Anschaffungskosten zahlen Sie überschaubare Leasingraten. Ein weiterer Vorteil: Sie sind immer technisch auf dem neuesten Stand und finanzieren nicht nur Geräte oder Maschinen, sondern auch Ihren Fuhrpark und die Bürokommunikation. Mit unseren maßgeschneiderten Branchenprodukten sind auch Erweiterungen und regelmäßige Erneuerungen problemlos finanzierbar.

Setzen Sie mit unserer Hilfe in Form von Factoring die Liquidität frei, die in Ihren Kundenforderungen gebunden ist. Das Beste am Factoring ist, dass es nicht nur der Forderungsfinanzierung dient, denn wir übernehmen auch das Ausfallrisiko Ihrer Forderungen. Außerdem reduzieren Sie gleichzeitig den Aufwand für das Debitorenmanagement.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Bonität zu bewahren und zu verbessern. Gleichermaßen sind wir in Unsicherheiten an Ihrer Seite, finden festsitzende Liquidität und lösen sie wieder auf. Mit unserem bundesweiten Vertriebsnetz stellen wir sicher, dass wir immer persönlich für Sie da sind. Wir passen unsere Konzepte an Ihre individuellen Anforderungen an.

Maßnahmen wie die Steuerung von Vertrieb, Produktion und Bestand, die gewährten Zahlungskonditionen bei Debitoren und Kreditoren, ein professionelles Debitorenmanagement sowie die Generierung von Liquidität aus dem Verkauf der offenen Forderungen sollten unternehmensspezifisch aufeinander abgestimmt sein. Wir beraten Sie unabhängig, damit Sie auf diese Weise gebundenes Kapital frei setzen und sich unternehmerische Spielräume schaffen können.

Fazit: Liquidität ist nicht alles, aber ohne Liquidität ist alles nichts. Finanzielle Hürden können jeden ereilen, in der momentanen Situation sowieso. Grund genug, das Thema intensiv zu durchleuchten und Möglichkeiten auszuloten, Engpässe aufzulösen und bestenfalls zu vermeiden. Genau dabei unterstützt Sie abcfinance mit Beratung und einem breiten Produktangebot, damit Sie Ihren unternehmerischen Weg gehen können.

Immer flüssig! – Wie Sie Ihre Liquidität verbessern können

Was sagt Liquidität 1. Grades aus?

Der Liquiditätsgrad 1 wird errechnet, indem die flüssigen Mittel durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten dividiert werden.

Zu den flüssigen Mitteln zählen:

  • der Kassenbestand
  • das Bundesbankguthaben
  • das kurzfristig abrufbare Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
  • sonstige Wertpapiere (sofern es sich um zeitnah handelbare Aktien oder Ähnliches handelt)

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten umfassen üblicherweise:

  • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
  • sonstige Verbindlichkeiten (z.B. noch zu zahlende Miete)
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Fälligkeit unter 12 Monate
  • Sonstige- bzw. Steuer-Rückstellungen

Sind die flüssigen Mittel genauso hoch wie die kurzfristigen Verbindlichkeiten, ergibt die Division eins beziehungsweise 100 Prozent. Unternehmen mit einem Liquiditätsgrad 1 von 100 Prozent oder mehr können alle Verpflichtungen aus zeitnah verfügbaren Mitteln bedienen.

In der Praxis ist dies nicht zwingend nötig, da zum Beispiel kurzfristige Verbindlichkeiten durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gedeckt werden können. Indirekt durch ein effizientes Forderungsmanagement oder ganz unmittelbar, zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von Factoring. Je nach Branche wird deshalb ein Zielwert zwischen 10 und 40 Prozent als ausreichend angesehen, solange die Liquiditätsgrade 2 und 3 ausreichend hoch sind.

Was sagt Liquidität 2. Grades aus?

Der Liquiditätsgrad 2 setzt dort an, wo die Aussagekraft des Liquiditätsgrades 1 begrenzt ist. Der Zähler, wo bislang nur die flüssigen Mittel standen, wird um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergänzt. Der Nenner enthält wie zuvor die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Restlaufzeit der Forderungen und der Verbindlichkeiten sollten hierbei 12 Monate nicht überschreiten.

Experten raten zu einem Zielwert zwischen 100 und 120 Prozent. Liegt der Liquiditätsgrad 2 unter 100 Prozent, sollte unbedingt entgegengesteuert werden, weil sich hier ein möglicher Liquiditätsengpass abzeichnet. Sind übermäßig lange Restlaufzeiten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die Ursache, können diese beispielsweise mithilfe eines Forderungsverkaufs oder einer Absatzfinanzierung über einen Finanzierungspartner außerhalb der eigenen Bilanz verkürzt werden.

Was sagt Liquidität 3. Grades aus?

Bei der Liquidität 3. Grades wird der Zähler aus dem Liquiditätsgrad 2 um die Vorräte erweitert.

Dahinter steckt die Idee, dass die Vorräte oft relativ schnell umgesetzt werden und sich gegebenenfalls auch zügig liquidieren lassen. 

Der Mindestwert für den Liquiditätsgrad 3 sollte Experten zufolge mindestens 120 Prozent betragen. Ein Wert darunter weist möglicherweise auf Absatzprobleme hin.

Die goldene Bilanzregel

Beträgt der Liquiditätsgrad 3 weniger als 100 Prozent, können Sie davon ausgehen, dass die goldene Bilanzregel nicht eingehalten wird. Warum? Die kurzfristigen Verbindlichkeiten finanzieren auch Teile des langfristigen Anlagevermögens. Die goldene Bilanzregel besagt, dass langfristiges Anlagevermögen auch langfristig finanziert sein muss – in erster Linie durch Eigenkapital. Ist dies nicht der Fall, drohen Liquiditätsengpässe, weil Verbindlichkeiten möglicherweise zurückgezahlt werden müssen, bevor die dafür erforderlichen Erträge erwirtschaftet wurden. Hier können eigenkapitalschonende Maßnahmen, wie etwa die Finanzierung von moderner Betriebsausstattung (z. B. Fahrzeuge, Maschinen, IT) über Leasing Abhilfe schaffen.

Führen Sie Ihr Unternehmen niemals aus dem Rückspiegel. Wichtig ist es, die unternehmerische Zukunft aktiv zu gestalten. abcfinance verhilft mittelständischen Unternehmen seit über 40 Jahren zu einer soliden Finanzierungsstruktur.

Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns. Wir beraten Sie gerne.
 

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