Hersteller-Leasing & Händler-Leasing: Definition, Vorteile und Unterschiede

 

Hersteller- und Händler-Leasing einfach erklärt:

Beim Hersteller- oder Händler-Leasing (häufig auch als Vendor-Leasing bezeichnet) wird Leasing direkt vom Hersteller oder Fachhändler im Rahmen einer Absatzfinanzierung angeboten. Ziel ist dabei, den Verkauf der eigenen Produkte zu fördern, Zusatzservices leichter mitzuverkaufen sowie die Kunden an das eigene Unternehmen zu binden. Im Vordergrund stehen dabei Überlegungen des einheitlichen, produktbezogenen Marketings, womit Leasing zu einem absatzpolitischen Instrument wird. Teilweise ist das Herstellerleasing auch als sogenanntes Null Leasing ausgeprägt, bei dem häufig mit Zinssubventionen gearbeitet wird.

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Gut erklärt:
Was ist Absatzfinanzierung?

Wie funktioniert das Hersteller-/Händlerleasing?

Die Abwicklung erfolgt entweder über Tochtergesellschaften des Herstellers/Händlers oder unternehmenseigene Banken („direkte Leasingverträge“) oder über eine unabhängige Leasinggesellschaft ohne feste Herstellerbindung („indirekte Leasingverträge“). Folgende 2 Videos bieten Ihnen einen schnellen Einblick, wie das Leasing für Händler und Hersteller im gewerblichen Bereich über eine unabhängige Leasinggesellschaft funktioniert.

Häufige Fragen zu Hersteller-Leasing und Händler-Leasing

Was ist Hersteller-Leasing bzw. Händler-Leasing genau?
Beim Hersteller-Leasing oder Händler-Leasing bietet der Hersteller oder Händler eines Produkts direkt eine Leasinglösung für seine Kunden an. Die Finanzierung wird häufig über einen Leasingpartner abgewickelt. Ziel ist es, den Vertrieb zu unterstützen und Kunden den Zugang zu Investitionsgütern durch planbare Raten zu erleichtern.

Wann ist Hersteller-Leasing oder Händler-Leasing sinnvoll?
Hersteller- oder Händler-Leasing ist besonders sinnvoll, wenn Unternehmen Investitionen tätigen möchten, ohne ihre Liquidität zu belasten. Es eignet sich vor allem im Vertrieb, um Kaufentscheidungen zu beschleunigen, sowie bei hochpreisigen Produkten, bei denen flexible Finanzierungsmodelle die Abschlussquote erhöhen können.

Wie unterscheidet sich Hersteller-Leasing von klassischen Leasingmodellen?
Beim Hersteller-Leasing ist die Finanzierung direkt in den Vertriebsprozess integriert und wird häufig vom Anbieter initiiert. Im Gegensatz dazu wird klassisches Leasing unabhängig vom Hersteller abgeschlossen. Hersteller-Leasing ist stärker vertriebsorientiert, während klassisches Leasing meist aus Unternehmenssicht zur Finanzierung genutzt wird.

Welche Vorteile bietet Hersteller-Leasing für Unternehmen?
Hersteller-Leasing ermöglicht es Unternehmen, Investitionen flexibel zu finanzieren und gleichzeitig ihre Liquidität zu schonen. Zudem profitieren sie von planbaren Kosten und einem vereinfachten Beschaffungsprozess. Für Anbieter bietet es den Vorteil, Verkaufsprozesse zu beschleunigen und Kunden langfristig zu binden.

Gibt es Unterschiede zwischen Hersteller-Leasing und Händler-Leasing?
Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Beim Hersteller-Leasing erfolgt das Angebot direkt durch den Produzenten, während Händler-Leasing über Vertriebspartner angeboten wird. In der Praxis sind die Modelle ähnlich, da beide Varianten darauf abzielen, den Absatz durch integrierte Finanzierungslösungen zu fördern.

 

So funktioniert Hersteller-Leasing

Die folgenden Videos geben einen Einblick in die Praxis des Hersteller- und Händler-Leasings.

so-funktioniert-absatzfinanzierung

Sie möchten es genauer wissen? 

Hier sehen Sie die Funktionsweise als anschauliche Grafik für den Fall, bei dem den eigenen Kunden
 Leasingangebote in Kooperation mit einer unabhängigen Leasinggesellschaft bereitgestellt werden:

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Vorteile für Händler & Hersteller, die ihren Kunden Leasing anbieten

  1. Schnellerer Kaufabschluss & Absatzsteigerung 
    Monatlich überschaubare Raten und die Beibehaltung des finanziellen Spielraums beschleunigen die Kaufentscheidung der Kunden. Dies führt regelmäßig zu einer Steigerung der Gesamtverkaufszahlen. Auch können cross- und upselling-Potenziale genutzt werden, da der Kunde schlichtweg über mehr Liquidität verfügt. 
     
  2. Bessere Steuerung des Abverkaufs 
    Durch gezielte Herstellerleasing-Programme lässt sich nicht nur der Umsatz steigern, sondern auch der Absatz einzelner Produkte oder Produktlinien besser steuern. 
     
  3. Zusatzerträge durch leichteren Verkauf von Serviceleistungen 
    Teilweise ist es möglich, neben dem eigentlichen Produkt auch Servicebestandteile wie Inspektionen, Wartungen oder Reparaturen in die Leasingraten einrechnen zu lassen. Der Kunde bekommt dann das Produkt inklusive Serviceleistungen zu einer gemeinsamen Rate angeboten. 
     
  4. Erhöhte Kundenbindung 
    Eine individuelle Gestaltung der Ratenzahlung wirkt sich positiv auf die Kundenbindung aus und steigert die eigenen Umsätze durch sicher planbare Folgegeschäfte. 
     
  5. Wettbewerbsvorteile 
    Sie heben sich von Mitbewerbern ab, die ihren Kunden keine passgenauen Finanzierungen direkt am Point-of-Sale anbieten können. 
     
  6. Stabile Verkaufspreise 
    Statt Rabatte auf den Gesamtpreis einzuräumen, werden passgenaue Finanzierungslösungen angeboten, die den Preis der eigenen Produkte und Dienstleistungen nicht infrage stellen. 
     
  7. Keine Zahlungsausfälle und sofortiger Liquiditätszufluss 
    Da der Leasinggeber den Rechnungsbetrag sofort an den Händler oder Hersteller auszahlt, werden Sie wesentlich unabhängiger vom Zahlungsverhalten der eigenen Kunden.
     

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