Neue Technologien faszinieren und verunsichern zugleich. Das war schon immer so. Und so kommt es dann immer wieder zu Missverständnissen, die sich in den Köpfen festsetzen. Nicht wenige Zeitgenossen sahen beispielsweise im Auto seinerzeit nur eine Modeerscheinung, die zudem die natürliche Ordnung der Dinge auf den Kopf stelle. Und auch Experten können danebenliegen: Thomas J. Watson, langjähriger Chef des Computer- und Technologiekonzerns IBM, wird die oft kolportierte Aussage zugeschrieben, dass es nur einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer geben würde. Aus heutiger Sicht ein Irrtum mit Symbolkraft.
Bei Künstlicher Intelligenz zeigt sich ein ähnliches Muster. Rund um KI kursieren viele Annahmen, die nachvollziehbar sind, Unternehmen in der Praxis aber eher bremsen als weiterbringen. Gerade für Geschäftsführer im Mittelstand lohnt sich deshalb ein nüchterner Blick: Was ist Mythos, was ist realistisch und wo liegt konkreter wirtschaftlicher Nutzen?
Hier sind elf Missverständnisse, mit denen Unternehmen jetzt aufräumen sollten.









