Corona: Wie pendeln Sie eigentlich zur Arbeit?

Nach einem halben Jahr Corona-Pandemie müssen wir uns immer noch an zahlreiche Veränderungen gewöhnen – doch immerhin können die meisten von uns wieder regelmäßig zur Arbeit fahren. Gerade im ÖPNV wird die allgegenwärtige Ansteckungsgefahr allerdings besonders sichtbar. Wer sitzt schon gerne mit fremden Menschen in Bussen und Bahnen, wenn dabei eine gefährliche Infektionskrankheit die Folge sein kann? Wir möchten daher wissen: Wie sieht Ihr Weg zur Arbeit aus?

Pendlerhoch vor der Corona-Krise

Wie der Spiegel im Februar feststellte: Die Anzahl der Pendler ist in Deutschland auf rekordverdächtige 19,3 Millionen Arbeitnehmer angestiegen. Damit wächst auch der Druck auf viele Beschäftigte, mobil zu sein und flexibel auf Störungen reagieren zu können. Denn: Gerade der ÖPNV neigt nicht dazu, besonders verlässlich auf die Herausforderungen von Arbeitnehmern einzugehen. Wenn die Bahn steht, dann steht sie und damit fällt der Termin ­– zumeist aus.

Fahrrad, Auto oder ÖPNV: Wie verändert Corona die Mobilität?

Um den Einfluss der Corona-Krise auf die Nutzung von Verkehrsmitteln zu untersuchen, hat das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Studie 1.000 Personen zwischen 18 und 82 Jahren befragt. Das Ergebnis ist wenig verwunderlich: „Es ist eindeutig, dass die Corona-Pandemie unser Mobilitätsverhalten grundlegend verändert. Insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel müssen eine Durststrecke überbrücken und brauchen Unterstützung. Vieles weist darauf hin, dass Auto und auch Fahrrad als Gewinner aus der Krise hervorgehen werden“, fasst Prof. Barbara Lenz, Leiterin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung, die aktuelle Situation zusammen.

So zeigt sich in der Studie auch, dass rund ein Drittel der Befragten aus Haushalten ohne ein Auto, einen eigenen Pkw als Verkehrsmittel in der aktuellen Situation vermissen und 6 Prozent aller Personen ohne Auto im Haushalt aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus über die Anschaffung eines Pkw nachdenken. Kein Wunder, fühlen sich doch 37 Prozent der täglichen Pendler deutlich unwohler als zuvor bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Eine weitere interessante Auswirkung betrifft das Carsharing: Zwar fühlen sich die Befragten bei der Nutzung deutlich wohler als im ÖPNV, dennoch führt dieser Umstand nicht zu einer verstärkten Nutzung solcher Angebote. Möglicherweise spielt hier eine Rolle, dass vermehrt aus dem Home Office gearbeitet wird.

Was denken Sie?

Auch aus unserem Kunden- und Partnerkreis sowie von unseren Mitarbeitern wissen wir, dass sich seit Beginn der Krise die Herausforderungen beim Pendeln mit Bus und Bahn verschärft haben und das Job-Fahrrad oder ein Pkw als Alternative erwogen werden. Angesichts der aktuellen Stimmungslage sind wir sehr an Ihrer Meinung zu diesem Thema interessiert. Helfen Sie uns daher mit einer kurzen Einschätzung Ihrer persönlichen Situation!

Haben Sie Ihr Pendelverhalten aufgrund von Corona geändert?

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