Die vom Bundestag seinerzeit beschlossene Energiewende und die damit verbundenen, selbst gesteckten Klimaziele waren zuletzt etwas ins Hintertreffen geraten: Der Regierungswechsel zur großen Koalition und internationale Wirrungen haben das öffentliche Interesse auf andere Themen gelenkt. Zudem herrscht auf Unternehmensebene Unsicherheit über die Zukunft der Energiepolitik. Eine Studie des Fraunhofer Instituts ISE zeigt nun, dass Strom aus Sonnenenergie erstmals mehr Strom geliefert hat als Braunkohlekraftwerke, deren Anteil der Kohle am deutschen Strommix auf 22,4 Prozent fiel. Damit ist Photovoltaik-Leasing weiterhin der richtige Weg zum perfekten Energiemix!

Klarer Trend: Solarenergie überholt erstmals Kohle im Strommix
Wind und Solar: echte Doppelspitze
Die mit Abstand wichtigste Stromquelle ist mit 132 Terawattstunden (TWh) nach wie vor die Windkraft. Die Photovoltaik lieferte etwa 87 TWh und überholte damit erstmals die Braunkohle. Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix lag dabei wie im Vorjahr bei 55,9 Prozent. Damit bilden Wind- und Solarenergie erstmals eine echte Doppelspitze.
Die zentralen Ergebnisse der Studie Stromerzeugung 2025 in Deutschland lesen sich in der Übersicht wie folgt:
-
Wind und Solar an der Spitze
2025 waren Windkraft und Photovoltaik erstmals gemeinsam die beiden größten Quellen der öffentlichen Nettostromerzeugung.
-
Erneuerbare dominieren
Der Anteil der erneuerbaren Energien am öffentlichen Strommix lag wie im Vorjahr bei rund 55,9 %.
-
Windkraft bleibt führend
Windenergie war mit rund 132 TWh stärkster Stromerzeuger, auch wenn die Produktion bedingt durch schlechtere Windbedingungen um etwa 3,2 % gesunken ist.
-
Solarenergie legt stark zu
Die Photovoltaik-Erzeugung stieg um rund 21 % auf etwa 87 TWh – damit überholte sie erstmals Braunkohle in der Stromproduktion.
-
Fossile Energieträger stagnieren
Die Stromproduktion aus fossilen Quellen blieb insgesamt stabil – der Rückgang bei Braunkohle wurde durch eine Zunahme der Erdgasverstromung ausgeglichen.
-
Importanteil gesunken
Im Vergleich zum Vorjahr ging der Anteil importierter Elektrizität im Strommix zurück.
-
Ausbau hinkt hinter Zielen her
Beim Windkraft-Kapazitätsausbau wurden Ziele nicht erreicht und insbesondere Offshore-Kapazitäten wuchsen nur gering.
Hier finden Sie die komplette Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE.
Dezentrale Stromerzeugung ist die Zukunft
Abseits der wechselnden nationalen Politik verschiedener Regierungen ist der EU-Green-Deal bereits gesetzt. Mit ihm verfolgt die Europäische Union das Ziel, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen. Das bedeutet: Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral – und sie eröffnet dem Mittelstand ganz neue Spielräume. Statt Strom ausschließlich aus zentralen Großkraftwerken zu beziehen, erzeugen Unternehmen Energie zunehmend dort, wo sie gebraucht wird: auf eigenen Hallendächern, Produktionsflächen oder Parkplätzen. Diese Form der dezentralen Stromerzeugung macht Betriebe unabhängiger von Preisschwankungen an den Energiemärkten, erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert langfristig die Betriebskosten. Gleichzeitig wandelt sich die Rolle der Unternehmen: Sie werden nicht nur Verbraucher, sondern auch Produzenten – sogenannte „Prosumer“.
Chancen für den Mittelstand
Gerade für mittelständische Betriebe liegt hier eine große Chance. Eigene Erzeugungskapazitäten lassen sich flexibel skalieren, mit Speichern kombinieren und in intelligente Energiemanagementsysteme integrieren. Überschüssiger Strom kann perspektivisch eingespeist, geteilt oder für neue Geschäftsmodelle genutzt werden, etwa in der Elektromobilität oder in lokalen Energiegemeinschaften. Dezentrale Stromerzeugung bedeutet also nicht nur mehr Autonomie, sondern auch mehr Resilienz. Unternehmen, die heute investieren, sichern sich langfristig Wettbewerbsvorteile, stärken ihre Planbarkeit und positionieren sich als aktive Gestalter einer nachhaltigen Energiezukunft – statt nur auf politische Rahmenbedingungen oder Marktbewegungen zu reagieren.
Photovoltaik-Leasing für Unternehmen im Trend
Für Unternehmen, die in Photovoltaik investieren möchten, bietet Leasing weiterhin eine besonders wirtschaftliche und flexible Lösung. Denn: Statt hoher Einmalinvestitionen ermöglicht Photovoltaik-Leasing den Einstieg in die eigene Stromerzeugung mit planbaren, festen Raten. Das schont die Liquidität und erhält finanziellen Spielraum für andere strategische Projekte. Dies ist gerade in Zeiten volatiler Energiepreise und steigender Finanzierungskosten ein entscheidender Vorteil. Gleichzeitig profitieren Betriebe sofort von niedrigeren Strombezugskosten und einer höheren Unabhängigkeit vom Energiemarkt.
Seit vielen Jahren begleitet abcfinance mittelständische Unternehmen bei Investitionen in erneuerbare Energien – von der Wirtschaftlichkeitsanalyse bis zur strukturierten Finanzierung. Diese Expertise wurde auch extern bestätigt: Im Handelsblatt-Ranking 2025 zählt abcfinance zu den ausgezeichneten Leasinganbietern des Jahres – unter anderem im Bereich Photovoltaik.
Steuerliche Vorteile punkten
Zu den direkten Vorteilen aus der hauseigenen Stromproduktion kommen klare bilanzielle und steuerliche Vorteile: Leasingraten gelten in der Regel als Betriebsausgaben und können vollständig steuerlich geltend gemacht werden. Das verbessert die Gewinn- und Verlustrechnung und kann die Steuerlast senken. Anders als beim Kauf muss das Unternehmen kein Kapital binden, keine Abschreibungsmodelle kalkulieren und keine hohen Rückstellungen für Wartung oder Wertverluste bilden.
Mit Leasing immer State-of-the-Art
Auch technologische Risiken – etwa durch schnellere Innovationszyklen – lassen sich besser steuern, da moderne Anlagen nach Vertragsende einfach ausgetauscht oder übernommen werden können. Nicht zuletzt zahlt Photovoltaik-Leasing auf die Nachhaltigkeitsstrategie ein: Unternehmen senken ihren CO₂-Fußabdruck, verbessern ihre ESG-Kennzahlen und positionieren sich sichtbar als zukunftsorientierter Betrieb – ein Pluspunkt für Kunden, Partner und Fachkräfte gleichermaßen.
Fazit
Die Fraunhofer-Studie zeigt: Solarenergie überholt erstmals Kohle – und bestätigt den klaren Trend zur dezentralen Stromerzeugung. Für mittelständische Unternehmen wird Photovoltaik-Leasing damit zum wirtschaftlichen Schlüssel, um Energiekosten zu senken, Liquidität zu sichern und nachhaltig zu wachsen. Und falls Sie noch nicht dabei sind: Einsteigen lohnt sich. Versprochen!








