Ob autark zu sein möglich und sinnvoll ist, hängt selbstverständlich in erster Linie von der Branche ab, in der ein Unternehmen tätig ist. Einem großen Stahlwerk wird es mithin schwerer gelingen, unabhängig von den gewohnten Stromanbietern zu werden, als einer kleinen Schreinerei oder einem Büro-Dienstleister. Beispiel: Während das größte Stahlwerk Europas in Duisburg mit 4,3 Terawattstunden zu Buche schlägt, kann man eine durchschnittliche Schreinerei schon mit ca. 5000 kW betreiben. Unnötig zu erwähnen, dass ein Stahlwerk nicht mal mit der Gesamtleistung der deutschen Photovoltaik-Erzeugung betrieben werden könnte. Die Schreinerei hingegen hat gute Chancen, mit einer entsprechend großen PV-Anlage auf dem Betriebsgelände oder dem Dach tatsächlich autark werden zu können.
Wer sich generell über die Leistungsfähigkeit der verschiedenen Stromerzeuger auf den neuesten Stand bringen möchte, erhält hier den richtigen Input. Ein gutes Beispiel für fortschreitende Bestrebungen, autark von der Stromversorgung zu werden, gibt es zudem hier. Wer die eigenen Einsparpotentiale und Möglichkeiten für eine Autarkie prüfen lassen will, ist mit einer Energieberatung bestens bedient. Die unabhängigen Berater organisieren eine Energieprüfung und begleiten das Unternehmen bis zur Umsetzung neuer und energieeffizienter Maßnahmen. Das Beste: Das Ganze wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 80 Prozent der Kosten für Prüfung, Bericht und Beratung gefördert!