Neustart 2021: Eine Chance für die hiesige Wirtschaft?

Seit über einem Jahr befindet sich das Land nun im Würgegriff des Coronavirus. Insbesondere der letzte Lockdown führt viele Unternehmen noch weiter an den Rand der Katastrophe – von der ständigen Angst um die Gesundheit ganz zu schweigen. Woche für Woche hoffen Unternehmen, dass Inzidenz-Werte sowie Fall-Zahlen sinken und entsprechende Lockerungen zu einer Wiederbelebung der Wirtschaft beitragen können.

Was den ausstehenden Neustart der Wirtschaft betrifft, so darf man allerdings bei allem Schaden, der durch COVID-19 angerichtet wurde, auch auf Chancen für hiesige Unternehmer hoffen.

Nach dem Corona-Gipfel ist vor dem Corona-Gipfel?

Seit das Land im Lockdown versunken ist, verheißt jede neue Bund-Länder-Runde unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel weitere Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Jeder kennt die aktuellen Inzidenzen sowie die neuesten virologischen Erkenntnisse zum Corona-Virus. Und auch wenn uns die Wartezeit auf den Neustart ewig erscheint, so ist doch eins klar: Er wird kommen.

Corona wird zwar massive Schäden hinterlassen, aber irgendwann wird es den vorerst letzten Bund-Länder-Gipfel geben. Man wird das Land wieder öffnen. Es werden wieder all die Regeln gelten, die uns in diesen harten Corona-Zeiten so schmerzlich abgegangen sind. Das Problem dabei: In diesen harten Zeiten geraten die Chancen, die sich mit dem Neustart ergeben, leicht in den Hintergrund. Dabei sollte man gerade jetzt den Überblick behalten. Was ist nach Corona noch möglich? Was wird zukünftig noch notwendig sein? Es werden vor allem die hiesigen Angebote und Dienstleistungen sein, die man nach dem Öffnen in Anspruch nehmen wird.

Chancen für Gastronomie und Tourismus

Besonders getroffen vom Corona-Lockdown sind zweifelsfrei die Gastronomie und der Tourismus. Hier gelten Übernachtungsverbote und temporäre Schließungen, die hier eine ganze Branche hart ins Mark treffen. Doch gerade hier darf man auch auf einen Boom hoffen, sobald Restaurants und Hotels wieder öffnen. Und da der Ferntourismus noch das ganze Jahr von Reisewarnungen betroffen sein wird, könnten sich im weiteren Jahresverlauf enorme Potenziale ergeben, die Teile des Schadens wieder aufheben.

Gutes Beispiel: Obwohl Spitzengastronom Tim Mälzer durch die Corona-Schließung mit ganz erheblichen finanziellen Belastungen konfrontiert war, hat er seine „Bullerei“ in Hamburg kurzerhand generalsaniert und renoviert. Eine mutige Person, angesichts der ungeheuren Bedrohung – aber auch eine weitsichtige Person, dieser Mälzer. Und so hat sich schon rein optisch so einiges getan: Auffälligste Neuerung ist ein rosafarbenes Separee. Das frühere Kaminzimmer, das mit einem durchsichtigen Stechschutz-Vorhang abgetrennt ist, der aus dem gleichen Material besteht, wie die Schutzhandschuhe eines Metzgers. In die Tische sind Schneidebretter eingesetzt. Geschwungene Fliesen aus den Niederlanden und Designerstühle bestimmen das Erscheinungsbild.

Manche mögen meinen, dass man jetzt ans nackte Überleben statt an Ästhetik denken muss – und das stimmt in vielen Fällen leider auch. Aber auch in Zukunft stimmt der Gast mit den Füßen ab – das wird sich nicht ändern.

Gegen Corona: Nischen und Lücken nutzen

Noch gelten Lockdown und die Maßnahmen der Corona-Verordnung, aber der Neuanfang klopft schon an die Tür. Mit Aufkommen der Corona-Schnelltests und sinkenden Inzidenzen verliert das Coronavirus möglicherweise bald seinen Schrecken. Und natürlich muss es nicht gleich eine Komplett-Renovierung sein, aber vielleicht reicht schon ein anständiger Kaffee-Vollautomat, um Kunden zu begeistern und ins Geschäft zu locken. Das hat zum Beispiel die Buchbranche aus dem Erstarken von Amazon gelernt – und es wirkt Wunder.

Dank flexibler Leasingverträge finanziert sich so etwas übrigens aus den laufenden Einnahmen. Wer am vergangenen Wochenende miterlebt hat, wie sehr sich die Menschen selbst über eröffnete Baumärkte freuen, wird sich ausmalen können, was bei entsprechenden Fall-Zahlen und Lockerungen nach dem Lockdown in Deutschlands Innenstädten los sein wird. Es ist diesem Land zu wünschen, dass es sich die Flexibilität und Wandelbarkeit erhält, die uns durch die ersten Monate gebracht haben. Denn genau diese Tugenden bleiben wichtig und werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor beim Neustart!

Förderungen und Zuschüsse in Anspruch nehmen

In Zeiten des Coronavirus sind Förderprogramme, Zuschüsse sowie Kredite wichtige Werkzeuge der Unternehmensfinanzierung. Auch die umfangreichen Unterstützungen und Erleichterungen für Unternehmen im Rahmen der Corona-Krise sind weiterhin aktuell. Darüber hinaus bieten eine Reihe regionaler Förderungsprogramme wertvolle Hilfen, die den Neustart erleichtern können.

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Aktuelles Beispiel: das Flottenaustauschprogramm des BMVI für LKW mit bis zu 15.000€ Förderung. Sollten Sie also schon an einem Plan für den Neubeginn basteln, dann sprechen Sie uns auf Ihre Visionen an. Es lohnt sich!