ifo bestätigt: Kreditklemme droht

Liquidität ist in weiten Teilen der Wirtschaft das ganz große Thema während der vergangenen Monate. Ein Weg, sich mit liquiden Mitteln zu versorgen, ist natürlich der Gang zur Hausbank. Diese sind in der Kreditvergabe aber immer zurückhaltender, wie eine Befragung des ifo Instituts zeigt. Ein Grund mehr, sich mit bankenunabhängigen Kreditalternativen zu beschäftigen!

Banken verhalten sich restriktiv

Im Rahmen regelmäßiger Konjunktur-Analysen befragt das ifo Institut die teilnehmenden Unternehmen viermal im Jahr unter anderem zu etwaigen Kreditverhandlungen mit Banken. Hierbei zeigte sich nun im zweiten Quartal 2020 branchenübergreifend eine deutliche Zunahme der Kreditanfragen von Unternehmen. Kein Wunder, hat doch ein knappes Viertel aller Unternehmen während der Corona-Krise auch Liquiditätshilfen zur Überbrückung in Anspruch genommen. Neben der verstärkten Nachfrage von Bankkrediten zeigt die Umfrage allerdings auch die restriktive Haltung der Banken bei der Vergabe von Darlehen ­– im Übrigen überdurchschnittlich stark im Verarbeitenden Gewerbe. Während rund ein Fünftel aller Unternehmen von zurückhaltenden Banken berichten, ist diese Branche mit 22,1 Prozent der nicht zu beneidende Spitzenreiter. Rückblickend betrachtet ist dieses restriktive Verhalten der Banken spätestens seit der Finanzkrise 2009 zu beobachten, wo Werte um 50 Prozent erreicht wurden. Kurzum: wenig hilfreich und wenig hoffnungsvoll für Unternehmen in der momentan angespannten Lage.

Alternativen jetzt sichern

Um sich unabhängiger von der Kreditvergabe der Banken zu machen, sollten Unternehmen spätestens jetzt Finanzierungsalternativen prüfen. Denn auch ein Unternehmen, das noch nicht in der Verlegenheit knapper Liquidität ist, kann in den kommenden Monaten von Verwerfungen betroffen sein. Wichtige Kunden könnten beispielsweise zahlungsunfähig werden und schon sind verbleibende Spielräume in den Kreditlinien eine wichtige Hilfestellung. Natürlich macht es in diesem Zusammenhang Sinn, beizeiten die richtigen Maßnahmen zu treffen und nicht zu warten, bis es bereits zu spät ist. Beispiel: Wer noch nicht auf Leasing setzt, um notwendige Investitionen zu finanzieren, kann mit dem Sale-and-Lease-back Verfahren auch jetzt noch rückwirkend Liquidität generieren. Und dass Leasing für neue Anschaffungen eine liquiditätsschonende und steueroptimierte Alternative ist, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Ebenfalls sehr empfehlenswert: ein Factoring-Vertrag mit einem erfahrenen Partner. Dank des 100-prozentigen Ausfallschutzes ist dann auch die plötzliche Insolvenz eines Schlüsselkunden handhabbar. Zudem steuert das Unternehmen den Zufluss von Liquidität selbst: just-in-time – dank sofortiger Auszahlung. Gerade jetzt ein enormer Vorteil.

In diesem Sinne – wer noch ausschließlich auf bankenfinanzierte Liquidität setzt, sollte umdenken, bevor es zu spät ist. Ein Tipp: abcfinance bietet Leasing, Factoring und Absatzfinanzierung für den Mittelstand. Ein Blick auf die flexiblen Branchenlösungen lohnt sich. Besser heute als morgen!