Gute Prognosen, schlechte Prognosen – suchen Sie es sich aus.

Mit den Wirtschaftszahlen ist das so eine Sache: Entweder sie beschreiben im Falle von Unternehmenszahlen das Geschäft von gestern oder sie prognostizieren als Konjunkturaussichten das Geschäft von morgen. Was das Hier und Jetzt betrifft, haben diese Wirtschaftszahlen allerdings eine eher zweifelhafte Wirkung, wenn man den aktuellen Ifo-Index betrachtet. Die Frage drängt sich also auf, inwieweit man sich davon beeinflussen lassen sollte.

Unternehmenszahlen vs Konjunkturaussichten

Der Handelskrieg zwischen USA und China, dazu der Zollstreit der EU mit den USA und zu guter Letzt der Dauerbrenner Brexit: Die aktuelle weltpolitische Lage sieht wirklich nicht nach einem florierenden Wirtschaftsjahr aus – das weiß auch Ifo-Präsident Clemens Fuest dezent auf den Punkt zu bringen: “Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld gibt im Moment keinerlei Impulse für die deutsche Exportwirtschaft”. Was man dabei allerdings nicht außer Acht lassen darf, ist die psychologische Komponente derartiger Prognosen. Nach Jahren des Booms und exzellenter Prognosen, wirkt ein drohender Einbruch wie ein langsam eintretender Kater, der dem deutschen Skeptizismus unerwartet Nahrung gibt. Leider haben die guten Unternehmenszahlen der vergangenen Jahre hier noch kein Umdenken stattfinden lassen – dazu sitzt der Schock der letzten Wirtschaftskrise noch zu tief. Das Ergebnis sind immense Sparguthaben, die der deutschen Wirtschaft am Ende des Tages nicht helfen und bei Niedrigzinsen vor sich hingammeln. Will heißen: Auch wenn der deutschen Wirtschaft ein eher maues Jahr 2019 droht, sollte man keinesfalls in Schreckstarre verfallen und die Gewinne aus zurückliegenden Jahren für schlechte Zeiten horten. Denn genau das befeuert eine kommende Krise eher – statt sie zu möglichweise zu verhindern oder abzumildern.

Die Zukunft wartet nicht

Natürlich lassen sich fehlende Exportaufträge nicht wegzaubern – aber es müssen Wege gefunden werden, damit umzugehen. Signifikant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass digitale Branchen nicht in der Form von schlechten Prognosen betroffen sind. Hier herrscht eine Aufbruchsstimmung, die dringend in der wirtschaftlichen Gegenwart unseres Landes abgebildet werden muss. Auch wenn der disruptive Charakter von Automatisierung nicht wegzureden ist, ist dies immerhin die Zukunft. Und darin liegt der Unterschied zu den Wirtschaftsprognosen: Die eine Zukunft kommt nur vielleicht, die digitale auf jeden Fall. Also sind Investitionen in eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur der beste Weg, um für ein erfolgreiches weiteres Wirtschaften Sorge zu tragen.

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