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Liquide sein – auch ohne Bank

Die Konzerne haben sich gegen Durststrecken gewappnet. "Kann der Mittelstand das nachmachen", fragt Stephan Ninow.

Die Marschrichtung ist eindeutig. Unternehmen horten Liquidität als Sicherheitsreserve für Zeiten mit Umsatzrückgängen, wie sie schon im Frühjahrs Lockdown zu verzeichnen waren. Allein die 30 DAX-Unternehmen erhöhten ihre Barmittel und kurzfristig abrufbaren Zahlungsmittel im zweiten Quartal auf 253 Milliarden Euro. Das sind 44 Milliarden Euro mehr als zum Jahreswechsel, und es ist so viel wie nie zuvor in den Aufzeichnungen. Um so viel Liquidität anzuhäufen, bedienen sich die Konzerne verschiedenster Quellen. So ist eine beliebte Finanzquelle der Kapitalmarkt. Dort begeben sie zum Beispiel Anleihen – zu meistens weniger als drei, oftmals unter einem Prozent Zinsen. Das ist für Großunternehmen eine vergleichbar komfortable Lage. Zumal die EZB mit der Strategie der Anleihenkäufe das Ganze stützt. Diese Quelle können Mittelständler und kleinere Unternehmen üblicherweise nicht „anzapfen“, da der Zugang zu aufwändig oder gar versperrt ist.

Kreditklemme droht

Darüber hinaus klagen laut einer Untersuchung des ifo Instituts immer mehr mittelständische Unternehmen über eine Zögerlichkeit bei der Kreditvergabe der Hausbanken. Hier droht eine Kreditklemme, die noch zu einer Verschärfung des Liquiditätsbedarfs von KMU führen könnte.

Und das wird nach Meinung des Liquiditätsexperten Stephan Ninow vom Finanzdienstleister abcfinance GmbH auch noch eine Weile so weitergehen. „Die Banken werden auf absehbare Zeit ihre zaghafte Kreditvergabepraxis nicht ändern. Wir werden darüber hinaus sogar eher Reduzierungen der Kreditlinien erleben,“ sagt er voraus. Gleichzeitig liefert er die Begründung: „Banken verhalten sich mit ihrer Zurückhaltung bei der Kreditvergabe innerhalb ihres Systems durchaus logisch und konsequent. Eine Bank schaut bei der Vergabe eines Kredits immer erstens auf eine hohe Wahrscheinlichkeit der Rückführung und zweitens auf die Besicherung. Das ist ein Fokus auf die Gegenwart – weniger auf die Zukunft. Aber genau das ist auch ihre Aufgabe. Banken sind klassischerweise keine Venture Capital-Partner.“ So basierten Entscheidungen von Banken größtenteils auf Daten der Vorjahre und Kennzahlen des aktuellen Jahres 2020 – dass hier keine Positivrekorde zu erwarten sind, sei laut dem Experten Ninow keine Überraschung.

Doch wer kann die Liquiditätslücke füllen, die sich vor dem Mittelstand auftut? Eine Lösung stellen bankenunabhängige Anbieter für Leasing und Factoring dar. Als Asset-Finanzierer haben sie eine andere Sichtweise auf das Unternehmen und seine Vorhaben. Meist reichen der Vermögenswert selbst, der auch eine Forderung sein kann, sowie der vorausschauende Blick auf die Pläne des Unternehmens aus, um eine Finanzierung zu ermöglichen. Solche Liquiditätslösungen schauen weniger auf die Vergangenheit und Gegenwart, sondern stärker auf das künftige Potenzial.

Kann Leasing und Factoring helfen?

„Beim Factoring wandelt der Unternehmer bereits geleistete Arbeit in Liquidität um“, erläutert Stephan Ninow von abcfinance. „Mit dieser Sichtweise können sich viele Unternehmer schnell anfreunden. Es geht eben nicht um die Aufnahme eines neuen Kredits etwa über Stellung von Sicherheiten, wie Immobilien oder Vergleichbarem, sondern darum, über den Forderungsverkauf sofort liquide Mittel für seine Leistung zu erhalten.“ Denn gerade in Corona-Zeiten lässt die Zahlungsmoral sehr zu wünschen übrig. Eine Studie des Warenkreditversicherers Euler Hermes zeigte, dass nach Ausbruch der Pandemie 52 Prozent aller deutschen Unternehmen über Zahlungsverzug bei Kundenrechnungen klagten. Mit Factoring erbringt das Unternehmen seine Leistung, verschickt die Rechnung an den Kunden und gleichzeitig an abcfinance und hat das Geld in der Regel am nächsten Arbeitstag auf dem Konto. Und: Zahlt der Kunde seine Rechnung nicht, trägt der Factoringpartner das Risiko. „Es besteht 100-prozentiger Ausfallschutz“, stellt Ninow hervor.

Leasing, als liquiditätsschonende Form der Investitionsfinanzierung, ist ein weiterer wichtiger Baustein, um finanziell handlungsfähig zu bleiben. „Wo es auch immer eine Alternative zur Finanzierung über die Kreditlinie gibt, sollte diese auch geprüft werden“, rät Ninow. „Unternehmen sollten die Finanzierung jeweils auf den konkreten Zweck ausgerichtet wählen.“ Die Finanzierung eines Investitionsobjekts über Leasing statt über die Kreditlinie führt dazu, dass diese für unvorhergesehene Ausgaben freibleiben. Ein hilfreiches Polster bleibt also unangetastet. Außerdem bietet Leasing gegenüber dem Kredit mehr Flexibilität in der Ratengestaltung. So können etwa für die Startphase einer neuen Investition niedrige Raten vereinbart werden, die steigen, wenn das Objekt im Einsatz ist und „Geld verdient“. So kann sich die Investition nahezu selbst tragen.

„Das sind wichtige Instrumente für ein jetzt dringend benötigtes Liquiditätsmanagement. In der derzeitigen Situation helfen sie, die überlebenswichtige Liquidität zu sichern und aufzubauen“, fasst Stephan Ninow zusammen.

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