Investitionsstau: Steigende Energiepreise gefährden den deutschen Mittelstand

  • abcfinance warnt: Erhoffte Entlastung durch die Senkung der EEG-Umlage ab Juli reicht bei weitem nicht aus
  • Mittelständische Unternehmen sollten darüber hinaus unterstützt werden
  • Ein ausbalancierter Mix aus staatlichen Förderprogrammen und Investitionsangeboten muss den deutschen Mittelstand zukunftsfähig halten
  • Investitionen in nachhaltige Lösungen und Technologien sichern die Zukunftsfähigkeit des Mittelstands, Deutschlands größtem Arbeitgeber

Köln, 14. Juli 2022 - Der deutsche Mittelstand steht vor einer historischen Herausforderung: Wirtschaftlich schwierige Jahre durch die Pandemie-Krise liegen hinter ihr und noch immer bestimmen Rohstoffmangel, damit zusammenhängende steigende Rohstoffpreise und fragile Lieferketten den unternehmerischen Alltag von kleinen und mittleren Unternehmen – und zwar branchenübergreifend. Jetzt sieht sich die Wirtschaft mit dem Ausbruch des Ukrainekriegs mit drastischen Energiepreissteigerungen konfrontiert. Neben der politischen Herausforderung, eine schnelle Unabhängigkeit der deutschen Wirtschaft von russischem Öl und Gas zu erlangen, unterstreicht die Preissteigerung auch die klimapolitische Dringlichkeit, die im Koalitionsvertrag festgesetzte Energiewende zu treiben und den Ausbau alternativer Energiequellen zu beschleunigen. Gemäß Koalitionsvertrag soll die Stromgewinnung über Photovoltaik für die gewerbliche Nutzung zukünftig zudem möglichst verbindlich werden.

Zum 1. Juli 2022 hat die Bundesregierung die EEG-Umlage für Unternehmen gesenkt. Ob diese bis zum Ende des Jahres 2022 befristetet Maßnahme zu der erhofften Entlastung führen wird, bleibt abzuwarten.

Die Krise kann nur durch ein gutes Zusammenspiel von staatlichen Förderprogrammen und Investitionsangeboten bewältigt werden

Mehr denn je sind Unternehmen also gefragt, ihren Energiebedarf nachhaltig und kostengünstiger zu managen. Für viele ist das eine existenzrelevante Aufgabe. Stephan Ninow, Geschäftsführer von abcfinance und abcbank zeigt sich besorgt: „Die explodierenden Energiekosten belasten den deutschen Mittelstand massiv und haben mittel- bis langfristig verheerende Auswirkung auf die Zukunftsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen. Viele unserer Kunden wägen jetzt noch genauer ab, ob sie geplante wichtige Investitionen tätigen. Jetzt ist die Politik gefragt! Es braucht ein sehr gutes Zusammenspiel von Förderprogrammen und Investitionsangeboten, damit Unternehmen die Energiepreiskrise abfedern können!“.

Wie Investitionsangebote konkret aussehen können, zeigt abcfinance im Bereich der Finanzierung von Photovoltaikanlagen. Ihr flächendeckender Ausbau ist eine zentrale Säule der deutschen Energiewende und soll helfen, den Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix laut Koalitionsvertrag bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. In Baden-Württemberg hat der Landtag bereits ein neues Klimaschutzgesetz verabschiedet, das mit Beginn des Jahres 2022 eine Pflicht zur Installation von Photovoltaik-Anlagen auf neu gebauten Dächern von Nicht-Wohngebäuden vorsieht - also Firmen- und Hallendächer. Unabhängig davon, wie weit die Photovoltaik-Pflicht für Unternehmen zukünftig greifen wird, ist angesichts der explodierenden Energiepreise jetzt also ein guter Zeitpunkt für Unternehmen, in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren, um mittel- und langfristig Kosten zu sparen.

Die Investition in eine Photovoltaikanlage ist mit hohen Kosten verbunden. Kaum ein mittelständisches Unternehmen wird diese aus dem Cashflow bestreiten wollen. Für die Installation einer durchschnittlichen, mittelgroßen Photovoltaikanlage auf einer Fläche von 500 m² entstehen Kosten in Höhe von etwa 100.000 Euro netto. abcfinance kennt die finanziellen Hürden und hat ein Leasing-Produkt auf den Weg gebracht, dass Unternehmen in der Krise hilft, die Belastung einer solchen Investition gering zu halten und die Unabhängigkeit vom Energiemarkt zu erhöhen. Anders als bei einer Kreditfinanzierung, bei der die Anlage beim Unternehmen bilanziert wird und sehr lange Abschreibungsfristen zu berücksichtigen sind, geht beim Leasing einer PV-Anlage das Objekt nicht in die Bilanz des Unternehmens ein. Der Effekt: Das Objekt verbleibt in den Büchern des Leasinggebers und Leasingraten können damit in der Regel als Betriebsausgaben gelten - und zwar steuerlich voll absetzbar. Außerdem können Wartungen und Reparaturen in die monatliche Rate integriert werden. Das erhöht zusätzlich die Planungssicherheit von kleineren und mittleren Unternehmen.

So genannte Lastgangkunden mit einem Verbrauch von über 100.000 kWh im Jahr haben zudem die Möglichkeit, Raten an den prognostizierten Ertrag der Anlage auszurichten. In Zeiten mit geringem Ertrag, wie zum Beispiel in den Wintermonaten, sind geringere Raten zu zahlen. Im Sommer, wenn die Sonnenstrahlung zu einem hohen Ertrag führt, wird die Rate angepasst. So kann die Abwägung von Kosten und Einsparungen sowie Einspeisevergütung zu jedem Zeitpunkt im Jahr zu einem Plus führen. Nicht wenige Unternehmen arbeiten so im Sommer komplett autark und können sogar Ertragsspitzen ins Netz der Stromversorger einspeisen.

Die Malsch Automatenservice GmbH stellt um und ist auf dem Weg zur Energie-Autarkie

Die hessische Firma Malsch Automatenservice GmbH hat gute Erfahrung mit dem abcfinance Leasing ihrer neuen Photovoltaikanlage gemacht. Als Verleihanbieter für Automaten wie Kaffeevollautomaten oder Getränkeautomaten sind die Mitarbeiter der Firma viel unterwegs und besuchen die Auftraggeber vor Ort. Heute wird die Fahrzeugflotte mit eigenproduziertem Strom der neuen Photovoltaikanlage über eine Ladestation geladen.

Außerdem betreibt der hauseigene Strom eine Wärmepumpe zur Beheizung des Firmensitzes. Eine ökologisch wertvolle Investition, die sich auch in vielen Jahren noch auszahlen wird.

Die dafür notwendigen Solarpaneele haben eine Fläche von rund 150 qm. Damit erreicht das Unternehmen eine jahresdurchschnittliche Autarkie von 60 Prozent. In den Sommermonaten ist streckenweise eine 100-prozentige Autarkie gegeben. Eine clevere Investition in die Zukunft: Die Firma Malsch nutzt zwar den produzierten Strom vornehmlich selbst - den Überschuss speist sie aber ins Netz ein. Hier profitiert das Unternehmen weniger von der immer kleiner gewordenen Einspeisevergütung, sondern vielmehr von einer besonderen Vereinbarung mit seinem Stromversorger. Das Netz agiert hier wie ein virtueller Speicher. Produziert die PV-Anlage zu wenig Strom für den Verbrauch, ruft die Firma Malsch den eingespeisten Strom einfach aus dem Netz wieder ab. Darüber hinaus genießt der Automatenaufsteller dauerhaft niedrige Energiepreisen auch über dieses eingespeiste Kontingent hinaus. Mit ihrem Versorger hat sie einen Vertrag geschlossen, der einen Preis von 30 ct/kwh über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert.

Geschäftsführer Marco Malsch erläutert: „Wir haben uns für eine Finanzierung über Leasing bei abcfinance entschieden, weil wir so absolute Planungssicherheit haben. Wir tauschen eigentlich nur die monatliche Stromrechnung gegen eine Leasingrate, die wir überdies noch als Betriebskosten absetzen können.“

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