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Verbot von Leuchtstoffröhren: Smart Light als energiesparende Alternative!

Lesezeit: 4 Min

Zeit zu wechseln - es werde Licht! Spätestens im August 2023 werden viele Unternehmen von einer Änderung betroffen sein, die die Beleuchtung und Leuchtmittel im Betrieb betrifft: Die oft genutzten Leuchtstoffröhren müssen dann moderner und energiesparender LED-Technologie und Smart-Light weichen. Allerdings ist dieser Termin kein Grund zur Panik, denn das Verbot betrifft nur den Verkauf. Dennoch ist der Wechsel zu neuer Beleuchtung damit endgültig eingeläutet. Hier die Fakten und interessante Alternativen ganz ohne Flackern!

Jetzt wechseln: Leuchtstoffröhren haben ausgedient

Die Gründe für das Verbot von Leuchtstoffröhren liegen in den Änderungen der ROHS-Richtlinie, die durch die EU-Kommission im Frühjahr 2022 neu geregelt wurde. Diese EU-Verordnung regelt die Verwendung und das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen in Elektrogeräten und elektronischen Baustoffen (Restriction of Hazardous Substances). Allerdings gab es noch bisher Ausnahmen für Leuchtstoffröhren T5, T8, Kompaktleuchtstofflampen und diverse andere Lichtquellen, Spezial-Lampen und -Leuchten.

Leuchtmittel wechseln: Welche Zeiträume sind wichtig?

  • Kompaktleuchtstofflampen mit eingebautem Vorschaltgerät dürfen ab dem 01.09.2021 nicht mehr verkauft werden. Hier gilt eine Übergangsregelung bis zum 01.09.2023 für T8-Leuchstofflampen und kleine Halogenlampen.
  • T8 Leuchtstoffröhren in den Längen 60/120/150 cm dürfen ab dem 01.09.2023 nicht mehr verkauft werden.
  • Die Halogenlampen G9/G4/G4/GY6.35 sind ab 01.09.2023 ebenfalls vom Verkaufsverbot betroffen.

Leuchtstoffröhren: Warum der Wechsel?

Leuchtstoffröhren werden immer noch häufig als nachhaltige Leuchtmittel angesehen, die sogar klima- und energieeffizient sein sollen. Allerdings ist dies nicht richtig. Beispielsweise benötigt eine Leuchtstoffröhre mit einer Länge von 60 Zentimetern eine Leistung von 18 Watt. Der Stromverbrauch steigt dabei linear mit der Länge der Leuchtstoffröhre. Das bedeutet, dass eine Neonröhre mit einer Länge von 120 Zentimetern eine Leistung von 36 Watt benötigt. In vergangenen Jahrzehnten war dies im Vergleich zu einer 100 Watt Glühbirne vergleichsweise sparsam - aber diese Zeiten sind längst vorbei. Zudem hat die EU-Kommission in der RoHS-Richtlinie den Umgang mit Quecksilber (EU-Quecksilber-Verordnung) enthaltenden Leuchtmitteln neu geregelt. Aus diesem Grund werden die Röhren nun sukzessive verboten und sollen durch wesentlich effizientere LED-Lampen ersetzt werden.

Alternative Leuchtmittel: LED und Smart Light

Das kommende Verbot von Leuchtstoffröhren und Leuchtstofflampen ist keineswegs der Untergang des Abendlandes - denn es gibt bereits ein alternatives Leuchtmittel, das deutlich sparsamer und auch nachhaltiger ist: LED. Darüber hinaus gibt es intelligente Steuerungssysteme und klimafreundliche Lichtkonzepte, die genau auf die Bedürfnisse von Unternehmen ausgerichtet sind und dazu beitragen, dass der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden kann. Praktischer Nebeneffekt: LED kommt ganz ohne das bekannte Flackern aus. 

Alte Röhre - neue Röhre: So geht's mit LED

Der einfachste Weg dem kommenden Verbot zu begegnen ist der Austausch der alten Röhren gegen LED-Röhren: Zunächst muss man sich entscheiden, ob man nur das Leuchtmittel bzw. die Neonröhre an sich tauschen möchte oder ob die ganze Fassung samt der Röhre ausgetauscht werden soll. Optimal ist der Austausch der bestehenden Fassung durch eine neue LED-Fassung, da die verbauten Vorschaltgeräte ebenfalls Strom verbrauchen ­– bei alten Modellen sogar bis zu 15 Watt pro Vorschaltgerät. Das Vorschaltgerät wird allerdings für Leuchtstoffröhren zwingend benötigt. Die LED Röhre hingegen benötigt kein Vorschaltgerät und kann direkt an die Stromversorgung angeschlossen werden. 

Was ist LED?

Mit der Abkürzung LED bezeichnet man Leuchtdioden mit Halbleitereigenschaften, die sich für den Transport elektrischer Ladungen eignen und damit beim Betrieb in Durchlassrichtung Licht erzeugen können. LED steht dabei für den englischen Begriff Light Emitting Diode  - also „Licht emittierende Diode“. Im Gegensatz zur Röhre oder Leuchtstofflampe, bei der ein Gas das Licht erzeugt, beginnt hier der Mikrochip zu leuchten, sobald Strom hindurchfließt. Aus diesem Grund braucht es auch kein Vorschaltgerät oder Starter. Gut zu wissen: Während herkömmliche Lampen, Röhren und Leuchtstoffröhren ein kontinuierliches Lichtspektrum aussenden, emittiert ein Chip immer eine ganz bestimmte Farbe. Diese ist im Wesentlichen abhängig vom in der Lichtquelle verwendeten Halbleitermaterial.

Einfach Smart: LED-Konzepte für Unternehmen

Als Alternative zu den bekannten Leuchtstoffröhren und Lampen sind LED-Leuchtmittel, LED-Paneels und LED-Deckenleuchten mit Smart-Light Konzepten ein echter Gamechanger für Unternehmen. Das beginnt schon beim Stromverbrauch: Die am häufigsten verwendete Leuchtstoffröhre (150 cm) hat eine Leistung von 58 Watt, während die LED Röhre (150 cm) nur eine Leistung von 23 Watt benötigt, um die gleiche Licht-Leistung zu erzeugen. Hinzu kommt die einfache Steuerung zum Beispiel per App. Damit lassen sich stromsparende Konzepte realisieren, die den Wechsel nicht nur enorm smart, sondern auch nachhaltig machen. 

Fazit: Wechseln lohnt sich!

Neue Leuchten braucht das Land! Was beim Fernseher und Monitor schon vor Jahren galt, wird jetzt auch Realität bei der Beleuchtung: Die Röhre hat ausgedient. Mit modernen Smart-Light-Konzepten und stromsparenden LED-Panels stehen Unternehmen interessante Alternativen zur Verfügung. Besonders attraktiv als liquiditätsschonende Leasing-Option. Also einfach mal anfragen - es lohnt sich!

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