Corona

Zurück ins Büro: Wie geht das überhaupt?

Seit Monaten hat die Corona-Krise und der damit verbundene Shutdown das Wirtschaftsleben national wie international im engen Würgegriff. Nachdem die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen nun rückläufig waren, beginnt für viele Unternehmen die langsame Rückkehr aus dem Homeoffice. Aber: Geht das überhaupt so einfach?

Hygieneregeln gibt’s von oben

Um die der Lockerung der Corona-Maßnahmen am Arbeitsplatz umsetzen zu können, hat das Bundesministerium für Arbeit bereits Mitte April den sogenannten „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ veröffentlicht. Hierdurch soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz gesenkt werden und er gilt für alle Betriebe, in denen vor Ort gearbeitet wird. Die Arbeitsschutzmaßnahmen soll die Gesundheit aller Mitarbeiter schützen und wird in personenbezogene, technische und organisatorische Maßnahme unterteilt. Damit die Maßnahmen auch entsprechend umgesetzt werden und nicht den Verlockungen der Bequemlichkeit geopfert werden, gibt es eine eingebaute Sicherung: Bei einer Nichtbeachtung drohen Haftungsfolgen für den Arbeitgeber. Auch von der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) gibt es entsprechende Empfehlungen für Büroarbeitsplätze, die einen intensiveren Block lohnen.

Man vermisst sich

Nach der langen Isolation ist es nicht verwunderlich, dass tatsächlich 40% der im Home-Office arbeitenden Bundesbürger die klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben mittlerweile vermissen, wie jüngst eine Umfrage von YouGov ergab. Zudem wünschen sich satte 47 %, so bald wie möglich an ihren Arbeitsplatz zurückkehren zu können. Eigentlich eine schöne Entwicklung – wann wollten jemals so viele Menschen wieder an den Arbeitsplatz zurück? Lediglich 15% wollen zukünftig nur noch von zu Hause arbeiten.

Büro ohne Berührung

Um den Beschäftigten vor dem Hintergrund von Corona eine sichere Rückkehr an die Arbeitsplätze zu ermöglichen, sind natürlich auch technologische Lösungen wichtig. So haben beispielsweise Salesforce und Siemens erst jüngst eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung einer neuen Lösungs-Suite bekannt gegeben, die weltweit bei der sicheren „Wiedereröffnung“ von Büros helfen soll und zusätzlich ein neues Arbeitsplatzerlebnis in physischen Arbeitsumgebungen schafft. Im berührungslosen Büro“ mit digitalen Mitarbeiter-Zugangskarten für Gebäude und Aufzügen gibt es auch ein System für das Belegungsmanagement, das Mitarbeitern ermöglicht, Konferenzräume und Schreibtische über eine App zu reservieren, die überdies in Echtzeit Warnmeldungen beim Erreichen von Schwellenwerte versendet. Natürlich ist eine entsprechend leistungsfähige IT hier die Voraussetzung für einen reibungslosen Betrieb.

Fazit: Gerade bei der Rückkehr ins Büro gilt es, möglichst flexibel zu bleiben und aus der Krise zu lernen. Eine wirkliche Rückkehr zur Normalität ist derzeit aufgrund Grundlage eines nicht vorhandenen Impfstoffs nicht möglich. Wer also jetzt in zeitgemäße Kommunikations-Infrastruktur mit ausbau-und leistungsfähigen Endgeräten investiert, hat wahrscheinlich auch zukünftig die Nase vorn. Übrigens: Mit den flexiblen Leasingverträgen von abcfinance funktioniert dies bestens aus den laufenden Einnahmen – die der weise Unternehmer in ihrem regelmäßigen Fluss bestenfalls durch Factoring sicherstellt. Also einfach mal reinklicken – es lohnt sich.