2020 – Ein Jahr mit Änderungen

Nichts ist so beständig wie die Veränderung – das wusste schon der gute Heraklit lange vor der Digitalisierung, der EU und dem Klimawandel. Auch im kommenden Jahr gibt es dementsprechend eine Reihe von gesetzlichen Änderungen, die zum Teil auch den deutschen Mittelstand betreffen. Hier ein schneller Überblick der Highlights, damit die eine oder andere Überraschung durch die Feiertage abgemildert wird.

Höhere Bußgelder bei fehlerhafter Kassenführung

Ab dem 1. Januar werden statt der bisherigen 5.000 Euro bis zu 25.000 Euro fällig, wenn ein Betrieb steuergefährdend handelt. Besonders hart: Wenn mehrfache Verfehlungen vorliegen, werden für jeden Verstoß erneut Bußgelder in steigender Höhe fällig. Hier lohnt eine Nachfrage beim Steuerberater.

Höherer Mindestlohn

Der Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar von derzeit 9,19 Euro auf 9,35 Euro. Zudem soll für eine Ausbildung im kommenden Jahr eine Mindestvergütung von 515 Euro im ersten Lehrjahr fällig werden. Diese Vergütung soll in den kommenden Jahren weiter steigen: 2021 auf 550 Euro, 2022 auf 585 Euro und 2023 auf 620 Euro. Zudem steigt die Mindestvergütung je Lehrjahr an: Im zweiten Jahr sind es 18 Prozent mehr, im dritten 35 Prozent und im vierten 40 Prozent.

Bafin-Lizenz für Krypto-Händler

Für die Verwahrung von Krypto-Werten wie Bitcoin, Ethereum oder auch digitalen Wertpapieren im Kundenauftrag benötigt man ab dem kommenden Jahr eine Lizenz. Bis zum 31. März 2020 können interessierte Unternehmen die Krypto-Verwahr-Lizenz schriftlich beantragen und erhalten daraufhin eine vorläufige Erlaubnis.

Maßnahmen für den Umweltschutz

Ab dem 1. Januar dürfen neuzugelassene Autos nicht mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Zusätzlich sollen zudem Dienstwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb und Fahrräder für den Arbeitsweg steuerlich noch stärker begünstigt werden. Auch Elektro-Lieferfahrzeuge und elektrisch betriebene Lastenfahrräder sollen gefördert werden.

Höhere Verpflegungspauschale

Ab 2020 können höhere Verpflegungspauschalen steuerlich geltend gemacht werden. Bei mehr als acht Stunden Abwesenheiten steigt die Pauschale von 12 auf 14 Euro, bei 24 Stunden auf 28 Euro, für die An- und Abreisetage bei mehr­tägigen Reisen auf 14 Euro. Erstmals werden auch Berufskraftfahrer einen Pauschbetrag für Übernachtungen bekommen. Dieser beträgt 8 Euro.

Was sich im kommenden Jahr NICHT ändert: abcfinance bleibt auch nach über 40 Jahren der Finanzierungspartner des Mittelstands. Das bedeutet auch 2020 Leasing, Factoring und Absatzfinanzierung auf Augenhöhe für die Zukunft Ihres Unternehmens. Sprechen Sie uns an!