Der wahre Wert von Ferien

Das ist sie wieder: Die Erkenntnis, dass früher alles besser war. Früher waren die beginnenden Sommerferien ein in den wahren Ausmaßen unüberschaubares Zauberland ohne die geringste Verpflichtung und mit endlosem Spaß. Schwimmbad-Pommes und Wassereis nicht zu vergessen. Heute stresst man sich durch die Urlaubsplanung mit Familie und Kollegen, macht eine gehetzte Übergabe, um sich dann pflichtgemäß des Urlaubsflugs zu schämen und nach satten sieben Tagen Erholung wieder mit Augenringen im Büro zu erscheinen. Weil die Projekte drängen. Machen wir da wirklich alles richtig?

Geplant frei

Vielleicht liegt ein Kern der Lösung in dem Eingeständnis, was man eigentlich schon erreicht hat – und da liegen wir Deutschen mit gesetzlich 24 Urlaubstagen tatsächlich im guten Mittelfeld. Zusammen mit den gesetzlichen Feiertagen kommt da bei geschickter Planung ein hübsches Sümmchen zusammen. Das sieht in der Türkei beispielsweise ganz anders aus, denn hier sind es nur 14 Tage, die sich nach fünf Jahren Anstellungsdauer auf immerhin 21 Tage vermehren. Spitzenreiter ist hier Schweden mit 36 Tagen. Dass es auch ganz anders geht, zeigen die USA, wo es keinerlei tariflich vereinbarten oder gesetzlich garantierten Mindesturlaub gibt. Also alles Verhandlungssache. Bekanntlich ganz anders als bei uns – denn hierzulande ist durch das rollierende System der einzelnen Ferienzeiten sogar geregelt, dass man sich am Strand nicht auf die Füße tritt – und dass das die Verkehrsinfrastruktur nicht komplett zusammenbricht. Perfekte Vorzeichen für jährlich etwa 55 Millionen Deutsche, laut dem Deutschen Tourismusverband in den Urlaub fahren oder fliegen. Übrigens: Den Gesamtferienzeitraum – also Anfang erstes Bundesland bis Ende letztes Bundesland – nennt man Ferienkorridor. Dieser sollte möglichst lang sein, um der Tourismusbranche Zeit für ordentliche Umsätze zu geben. Jeder gekürzte Tag in dem Korridor wird mit Einbußen von 120 Millionen Euro veranschlagt. Alles perfekt geregelt.

Frei denken

Wie man an den Zahlen sieht: Selbst beim Thema Urlaub verschlägt es uns gerne in Planungen und logistische Zusammenhänge, die den eigentlichen Kern des Themas gar nicht berühren: Die freie Zeit. Dabei sollte uns gerade dies unendlich wertvoll sein. Kreativarbeiter wissen zum Beispiel sehr genau, wie wichtig Ablenkung und Kurzweil ist, wenn man mal „out of the box“ denken muss. Gerade unternehmerische Visionen oder geniale Ideen entwickelt man nicht beim Starren auf ein Excel-Sheet. Dazu sind wir im Tagesgeschäft zu sehr in eingefahrene Strukturen und funktionale Abläufe eingebunden. Wir reagieren zumeist auf Anforderungen, statt neue Herangehensweisen zu suchen und vielleicht auch zu finden. Gerne verlieren wir dabei auch den Blick für das Große ganz aus den Augen – was in Zeiten globaler Veränderungen und immer schneller werdenden Innovationszyklen gefährlich sein kann. Warum also nicht den Urlaub nutzen, um mal bewusst neue Denkmuster auszuprobieren? Die finanziellen Mittel für einen guten Plan gibt es dann bei abcfinance. Mit unseren flexiblen Leasingverträgen vielen bewährten Branchenlösungen lassen sich zukunftsweisende Ideen schnell und zuverlässig auf solide Beine stellen. Und nicht vergessen: Wer die Ferien damit verbringt, auf den Zahlungseingang von einem wichtigen Kunden zu warten, sollte sich mal unsere Factoring-Lösungen ansehen. Dann wird der nächste Urlaub um einiges besser.

Schöne Ferien!

 

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