Investitionen steigen

Niedrigzinsen: Unternehmen setzen auf Sicherheit

Das neue Jahr ist noch keinen Monat alt, da ploppt ein Dauerbrenner wieder auf: die Niedrigzinsen. Dabei kann eigentlich niemand so genau vorhersagen, wie die Entwicklung hier weitergeht – auch wenn es uns viele glauben zu machen versuchen.

Ob und inwieweit einen Zinswende möglich scheint, ist von zu vielen Faktoren abhängig, als dass man zurzeit eine seriöse Aussage treffen könnte. Das Gute: Der deutsche Mittelstand sieht dem Ganzen glücklicherweise recht gelassen entgegen.
Selbst die Unkenrufe eines abflauenden Wirtschaftsbooms bringt deutsche Unternehmer dabei nicht in unruhige Fahrwasser, wenn man aktuellen Untersuchungen glaubt. Und das ist auch gut so.

Hü und Hott

Glaubt man dem deutschen Blätterwald, kann man eigentlich gar nichts glauben, denn innerhalb nur eines Monats konnte man die widersprüchlichsten Prognosen lesen: Während die einen Anleitungen zur Zinswendenwette mit Hebelpapieren bringen, kolportieren andere gleich ein Ende der Niedrigzinspolitik bis Ende 2019 und koppeln das Schicksal an die Amtszeit von EZB-Präsident Draghi. Umso erstaunlicher, dass FAZ und Wirtschaftswoche das Ende der Niedrigzinsphase nicht vor 2050 sehen. Grundlage sei hierbei der demografische Wandel in Deutschland und die Theorie von der globalen Sparschwemme. Kurz gesagt: Je mehr Menschen ihr Geld sparen, desto niedriger sind die Zinsen. In Verbindung mit einer alternden Gesellschaft, würde die Sparquote noch weiter ansteigen und die Zinsen weiter absinken. Klingt soweit logisch – ist aber isoliert betrachtet. Denn nicht genaues weiß man nicht und für eine seriöse Vorhersage sind einfach zu viele Variablen im Spiel.

Sicher bleibt sicher

Glücklicherweise sieht der deutsche Mittelstand laut einer Umfrage des DSGV entspannt in die Zukunft: Nur jeder achte Mittelständler glaubt, dass sich seine wirtschaftliche Situation in den kommenden zwölf Monaten verschlechtere, während die überwiegende Mehrheit von 83 Prozent keine grundlegenden Änderungen am Horizont entdecken können. Dennoch wünschen sich die Unternehmen Sicherheit. Festzinsfinanzierungen stehen laut der Studie hoch im Kurs. Nur etwa 20 Prozent der Unternehmen ist an variablen Zinssätzen interessiert. Dies könnte man als Zeichen dafür werten, dass  mittel- bis langfristig wieder steigende Zinssätze erwartet werden.

Und das ist ein Grund mehr, sich unabhängiger von steigenden Zinsen und unvorhergesehener Kosten zu machen. Leasingverträge haben zum Beispiel den großen Vorteil, das alle im Zusammenhang mit der Finanzierung stehenden Kosten bei Vertragsbeginn feststehen und planbar sind. Steigende Zinsen sind also kein Thema. Zudem reicht dem Leasingpartner häufig das finanzierte Objekt selbst als Sicherheit. Wenn dann auch noch Full-Service-Bestandteile inkludiert sind und somit keine zusätzlichen Ausgaben für Wartungen und Reparaturen anfallen können, kann die Kostenplanung und -sicherheit kaum größer sein.

Somit gilt auch für 2019: Profitieren Sie als Unternehmer oder Selbstständiger weiterhin durch die erstklassige Beratungsexpertise von abcfinance! Mit Leasing, Factoring oder Absatzfinanzierung bleiben Sie stets liquide und können den Zins-Entwicklungen der Zukunft ganz gelassen entgegen sehen.